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Pegel- oder Wasserstände

Bei der Bundesanstalt für Gewässerkunde, kurz BfG, gibt es im Internet eine für jedermann nutzbare Kartenübersicht über die wichtigsten deutschen Flüsse und ihren Wasserstand. Daraus ergibt sich, dass augenblicklich und in Folge der Hitze, die Weser bei Nienburg, die Mosel bei Cochem und der Rhein bei Rheinfelden die niedrigsten Wasserstände seit langem haben.

Bei allen anderen Flüssen ist im Moment ein mittlerer Wasserstand bzw. mittlerer Niedrigwasserstand zu beobachten. Hochwasser verzeichnet augenblicklich trotz der nach der Trockenperiode einsetzenden Niederschläge kein Fluss in Deutschland. Das elektronische Wasserstraßen Messsystem (Elwis) ermöglicht es, wenn man als Schiffer eine bestimmte Strecke befahren muss, online, den genauen Wasserstand abzurufen. Daran kann man dann ablesen, ob man Gefahr läuft auf Grund zu gehen, wegen Hoch/Niedrigwassers gar nicht fahren kann oder gefahrenlos seinen Transport durchführen kann.

Man kann sich diese Pegelstände aber auch mittels einer automatischen Telefondurchsage über die Nummer des in der Region zuständigen Wasser- und Wirtschaftsamtes anhören. Auf der Website des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie bekommt man außerdem Auskünfte über die Pegelstände an der Küste.

Trotz Stark - und Dauerregens meldet auch das Hochwasseramt Bayern keine grundlegenden Gefahren. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gibt mit der Website "pegelonline" einer weiteren Informationsquelle für die aktuellen Wasserstände in der Binnen- und Küstenschifffahrt heraus. Somit sind nur einige der regionalen oder bundesweit informierenden Systeme erwähnt. Hinzu kommen noch entsprechende Stellen im angrenzenden europäischen Ausland.

Für alle Gewässer wird ein Pegelnull festgelegt, unterschieden nach Fließgewässern, Standgewässern und Küstengewässern mit Gezeiten.

Man wird sich fragen lohnt der ganze Aufwand? Wenn ja, wozu? Seit Jahren wird beobachtet, dass die Erderwärmung eine Veränderung der Niederschlagsmengen in Form von Ungleichverteilungen zur Folge hat, des Klimas im allgemeinen und damit auch von Naturphänomenen. Diese Erderwärmung und die Erhöhung des Treibhausgases CO² bringen Niederschläge vermehrt im Norden Europas, während der Süden eher trockener wird.
Überschwemmungen und Gletscherschmelze haben erhebliche Einflüsse auf Klima und Wirtschaft eines Landes. Durch Murenabgänge wird Wasser verunreinigt, durch Überschwemmungen oder Niedrigwasser Schifffahrt zumindest zeitweise unmöglich.
Dadurch kommt es zu einem Bruch im Warenverkehr und es häufen sich die Schadensfälle und Summen. Die volkswirtschaftlichen Schäden haben die versicherten Schäden bis 2002 bereits um ein Vierfaches überstiegen. Tendenz steigend.

Neue Sicherungstechnologien im Dammbau werden notwendig (Kosten!), auch an Umsiedlungen ganzer Gebiete muss langfristig gedacht werden, wenn es nicht gelingt, durch politische Maßnahmen soweit möglich langfristig eine Veränderung der Wetterverhältnisse zu beeinflussen.

Die positive Seite der Witterungsveränderung liegt darin, dass der früher in den Wintermonaten festzustellende Eisgang, der die Schifffahrt behinderte, heute kaum noch vorkommt.
Dagegen ist sowohl Hochwasser wie auch Niedrigwasser eine Beeinträchtigung der Wassersstraße, die durch die Klimaveränderung kommt und den Warenfluss erheblich behindert. Der Schiffsverkehr muss zeitweilig eingestellt werden, die Waren können nicht gelöscht werden. Ein größeres Problem wird das Niedrigwasser werden. Die Schiffe sind in ihrer historischen Entwicklung den Wasserstraßen wie auch den zu liefernden Waren angepasst worden.

Tankschiffe, die aus Sicherheitsgründen doppelwandig gebaut werden, haben demnach bei Niedrigwasser die größten Probleme. Sie sind nicht einmal leer in der Lage (wegen größerem Tiefgang) in Niedrigwasser zu fahren.

  • Daten und Fakten ohne Gewähr